Der französische SETI-Forscher Jacques Philip im Interview
für den Dokumentarfilm "Die Eylandt Recherche" (ab 6. November 2008 im Kino)

Jacques Philip (Foto oben) ist der Überzeugung, dass es im All eine Vielzahl von
anderen Zivilisationen gibt und begründet dies auch plausibel.
Gleichsam ist er der Überzeugung, dass keine dieser anderen Zivilisationen jemals
die Erde erreicht haben. Ob "Die Eylandt Recherche" diese Meinung von
Philip bestätigt, dass wird der Filmstart am 6. November 2008 zeigen!
Hier das Orginal-Interview:
"Es gibt keinen Kontakt mit Außerirdischen und schon gar keine Besuche von
derartigen Wesen hier auf der Erde. Das SETI-Projekt hat bis heute keinerlei Signale
oder Hinweise auf außerirdisches Leben registrieren können. SETI ist die Suche
nach außerirdischer Intelligenz, die weltweit vernetzt stattfindet. Wir suchen
hauptsächlich nach Radiosignalen, die wir fremdem Leben zuordnen könnten.
Aber es ist bis heute nichts entdeckt worden.
Allerdings muss man auch ganz
deutlich sagen, dass das mit Sicherheit an der Größe des Alls festzumachen ist.
Denn dass es Leben auf anderen Planeten gibt, das ist so sicher wie das
Amen in der Kirche.
Ganz klar: Alleine in unserer Galaxie, der Milchstraße,
gibt es hunderte Milliarden von Sonnen, von denen zahlreiche auch
erdähnliche Planeten an ihrer Seite haben werden. Und dann gibt es wiederum
Milliarden von Galaxien, wie die Milchstraße.
Von daher, und das sollte jedem
einleuchten, ist es geradezu vermessen anzunehmen, dass wir alleine im All sind.
Ganz im Gegenteil: die ungeheure Anzahl von Systemen, die wie unser Sonnensystem
aufgebaut sind, deutet sogar darauf hin, dass wir das All mit hunderttausenden
von anderen Zivilisationen teilen. Und dazu kommt, dass die Entwicklungsstadien
ganz andere sein werden, als bei uns. Einige, und zwar nicht wenige dieser Zivilisationen
werden uns um Jahrmillionen voraus sein. Und damit mit Sicherheit Möglichkeiten haben,
und damit meine ich nicht nur Maschinen, sondern auch Wissen allgemein, das
weit über unser physikalisches Verständnis hinausgeht, das unsere Vorstellungskraft
daher auch total übersteigt.
Wir können also absolut sicher sein, dass wir nicht alleine sind.
Durch die Größe des Alls, die wir uns nun wirklich nicht vorstellen können,
ist es allerdings ebenso unwahrscheinlich, dass wir mit auch nur einer dieser anderen
Welten Kontakt haben werden. Das wäre ein totaler Zufall, die Nadel im Heuhaufen.
Oder besser wahrscheinlich, die eine Nadel in Milliarden von sehr großen Heuhaufen.
Und zudem auch gefährlich, denn es ist ja nicht auszuschließen, dass die Anderen dann
nicht gerade freundliche Wesen wären
Ich halte daher auch die unzähligen
Meldungen über UFOS für Fälschungen. Einige sind sicher echt im Sinne des Begriffs,
denn wir sprechen ja allgemein zunächst von so genannten Unbekannten Flugobjekten.
Das kann auch für uns ein Wetterballon sein, den wir nicht kennen oder besser: nicht erkennen.
Auch wenn Sie persönlich etwa am Himmel sehen, aber nicht wissen, was es ist, ist es
zunächst für Sie ein UFO, denn sie können es nicht identifizieren. Bei klarem Wetter
lassen sich Satelliten mit bloßem Auge erkennen, da haben schon viele gedacht, es handele
sich um Besuch von E. T. Aber Fluggeräte von Außerirdischen, hier auf der Erde, das ist
für mich nicht vorstellbar
Wenngleich es natürlich nicht hundertprozentig unmöglich ist.
Aber so gut wie. Zweierlei muss man akzeptieren, wenn man sich mit der Suche nach
außerirdischem Leben beschäftigt: zum einen, dass es viele andere Zivilisationen gibt,
zum anderen aber, dass wir sie mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit niemals zu
Gesicht bekommen werden, ja nicht mal mit ihnen Kontakt zum Beispiel über Radiowellen
haben werden. Ich werde trotzdem weitermachen.
Im Lotto den Jackpot zu knacken, ist auch
fast unmöglich.
Trotzdem schafft es immer mal wieder jemand!" (Abschrift des Original-Interviews)
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